cause it feels so empty without me nananana nananana nanananana (spaß.)
Hallo, Freunde der leichten Unterhaltung. Falls ihr meinen letzten Post gelesen habt, wisst ihr, dass ich einfach keine Lust mehr aufs Bloggen hatte, falls ihr bisschen auf meinem Ask Profil gegammelt habt, wisst ihr vielleicht auch, dass ich meinen Blog zwischenzeitlich löschen und einen neuen anfangen wollte, ich hatte auch schon einen neuen Blog, hab mich dann aber doch entschlossen hier einfach umzumöbeln. Bloggen ist so eine Sache, eigentlich macht es mir Spaß, ich sage immer, wenn ich gefragt werde, wieso ich angefangen habe, dass ich meinen Bildern ein Zuhause geben wollte und den Rahmen, in dem sie präsentiert werden, gestalten wollte.
Mehr nicht.
Nun kam es aber so, dass ich innerhalb kurzer Zeit viele Leser hatte, was ja auch echt cool ist, und immer mehr darauf geachtet hab, was denen wohl gefällt und was "gut genug" ist um es auf meinen Blog zu stellen, zu jeder kleinsten Änderung, egal ob am Layout oder an meinem Privatleben, gab es Meinungen, die mir geschrieben wurden, positive und negative natürlich, konstruktiv formulierte und na ja, Shitstorm (Hallo, liebe Vegetarier, ja, ich esse wieder Fleisch und es ist lecker. Ich freu mich schon auf eure Hassnachrichten! *natürlich wird auch wegen anderen Dingen gehatet, es sind nicht nur die missionierenden Hardcore-Veggies*) und so ging das immer weiter, ich dachte mir immer wieder "Wer hat dich denn gefragt?" und "Was interessiert mich das jetzt?", aber man will ja nicht unhöflich sein, dachte ich, die Leute wollen ja nur Feedback geben. Aber mit der Zeit hab ich realisiert, dass es nur unnötigen Druck aufbaut, wenn ich im Voraus schon weiß, dass ich wieder zig Nachrichten bekomme, die mir sagen, was gut und was schlecht ist. Ich will jetzt niemanden damit angreifen, weder Leute, die ihre Meinung abgeben, noch Blogger, die gezielt nach Lesermeinungen fragen, aber ich für meinen Teil habe festgestellt, dass das Bloggen einfach mein Ding ist, wo nur ich entscheiden möchte, was ich mache und wie ich etwas mache. Deswegen ist zum Beispiel auch die Kommentarfunktion verschwunden, wenn ihr einen Post gut findet, könnt ihr ab jetzt ein Herzchen abgeben, das ist einfacher, schneller, anonym und frei nach dem Motto "Love it or leave it", wenn ihr etwas scheiße findet, bleibt euch jetzt nämlich auch nichts anderes mehr übrig, als das kleine "X" am Browserfenster zu klicken, das ist, wie ich finde, für alle Beteiligten die beste Lösung.
Je mehr ich über das Ganze nachgedacht hab, umso mehr ist aus der ganzen Sache ein Konzept geworden irgendwie, die Devise ist die, einfach selbst zu entscheiden und die Menschen, die möchten, zwar teilhaben zu lassen, aber denoch nicht für sie zu bloggen, sondern einfach nur für sich selbst. Das finde ich irgendwie ziemlich ideal, weil ich immer wieder mitbekomme, wie Blogger einfach in ihrem Perfektionismus feststecken, weil es ja so viele Leute gibt, die, das was sie machen, sehen, lesen und beurteilen. Also ist es, meiner Meinung nach, an der Zeit "I amost gave a fuck" ein wenig in die Tat umzusetzen, statt immer nur auf Tumblr zu rebloggen. In diesem Sinne Yolo und adios!
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